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Make 5/2015

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Maker-Uhren
  • Grundlagen
  • PC-Netzteil-Recycling
  • Daddelkistchen
  • Basteln statt blechen
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Maker Media GmbH
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837007167
Veröffentlicht: 22.10.2015

MAKER-UHREN

Siebensegment-Minitrons und Nixies kann jeder – aber wie wäre es mit einer Uhr, die ihre Zeiger mit farbigem Licht malt? Oder die jede Minute ein kleines Sandbett durchrüttelt, um anschließend die Uhrzeit mit einem Holzstab hineinzukritzeln? Solche Unikate kann man dank Arduino-Steuerung mit über - schaubarem Bastelaufwand selbst herstellen.


GRUNDLAGEN

Das meistverkaufte IC aller Zeiten ist schon Mitte Vierzig, aber keineswegs altersschwach: der geniale Timer NE555. Weitere Grundlagen liefern wir zu Kondensatoren und Antennen.


PC-NETZTEIL-RECYCLING

Wenn bei Ihnen ein paar alte PC-Netzteile im Keller Staub fangen: Geben Sie ihnen eine echte Aufgabe – etwa als leistungsfähiges Labor - netzteil oder als Stromversorgung für unsere Plexiglas-Biegemaschine.

DADDELKISTCHEN

Unser Shootduino ist keine Playstation, aber selbst gebaut und selbstverstanden: Ein nied - liches Mini-OLED-Display am Arduino sorgt für eine Menge Programmier- und Spielfreude. Noch einfacher: Arduino als Reaktionszeitmesser.


BASTELN STATT BLECHEN

Zeichen setzen gegen den geplanten Verschleiß: Neue Repair-Cafés, der Extrem-Recycler Christian Kuhtz im Porträt und die Wiederbelebung einer alten Kegelbahn.


  • 3 Editorial

  • 6 Leserforum

  • 8 Werkstattberichte: FabLab-News und Szeneberichte

  • 10 Sanduhr 2.0: Arduino schreibt die Uhrzeit

  • 16 HDD-Uhr mit Zeigern aus Licht

  • 26 Maker Faire Berlin: Zwei bunte Tage im Postbahnhof

  • 30 Was uns inspiriert: Auge steuert Rollstuhl

  • 34 Lieblingswerkzeug: Batterietester

  • 36 Schrottwichteln: Einfälle statt Abfälle

  • 48 Kondensatoren erklärt und angewendet

  • 58 Beamer statt Pinsel: Gegenstände per Videomapping verzieren

  • 66 Plexiglas-Biegemaschine selbstgebaut

  • 72 QR-Codes gestickt, gemalt, gebügelt

  • 76 Kegelbahn Reloaded: Mit neuer Technik wiederbelebt

  • 82 Labornetzteil aus PC-Schrott

  • 88 Antennen: Grundlagen zu den Wellenfängern

  • 98 Repair-Cafés: Die neue Generation

  • 106 Reingeschaut: Mobiles Ladegerät

  • 108 Reaktionszeitmesser: Spiel mit Arduino

  • 114 Timer-Baustein NE555: Der Unsterbliche

  • 120 Lieblingswerkzeug Widerstandsuhr

  • 122 Glowboard: Skateboard-Pimp mit LED-Streifen

  • 126 Shootduino: Selbstgebaute Mini-Spielekonsole

  • 136 Community-Projekte Maschine erkennt Farben, Lampe erkennt Gesichter

  • 140 Buchkritiken

  • 142 Kurzvorstellungen: NOGS-Stamp, RasPi-Display, 3D-Drucker

  • 146 Impressum



Es ist eine Uhr


Auf den ersten Blick scheint es kein heikles Projekt zu sein, eine Uhr selbst zu bauen: Das ist eine klare Aufgabe, die sich mit ein paar elektronischen Bauteilen, vielleicht einem Mikrocontroller, irgendeiner Art von Anzeige und eventuell sogar einem Funkzeit- Empfänger mit überschaubarem Aufwand lösen lässt. Noch dazu erfüllt das fertige Objekt einen Zweck, der sich jedem sofort erschließt: Es ist eine Uhr. Was kann da schon schiefgehen?


Eine ganze Menge, wie die Geschichte von Ahmed Mohamed zeigt. Der vierzehnjährige Schüler aus dem texanischen Irving lötet gerne und kam an einem Sonntagabend Anfang September ausgerechnet auf die Idee, eine simple Uhr zu bauen. Die nahm er am Montag mit in die Schule, um sie seinen Lehrern zu zeigen. Diese hielten Ahmeds Konstruktion allerdings für eine Bombe und holten die


Polizei. Ahmed wurde abgeführt, verhört, erkennungsdienstlich behandelt und aus der Schule verbannt. Das Internet reagierte prompt auf das sich viral verbreitende Foto des Vierzehnjährigen in Handschellen und schlug sich auf die Seite des Nachwuchs-Makers, der in der Folge Wiedergutmachungs-Einladungen unter anderem von Präsident Obama, Mark Zuckerberg, dem Autodesk-Chef Carl Bass und zur Maker Faire in New York bekam (die ausführliche Geschichte lesen Sie online, siehe Link rechts).


Zugegeben, Ahmeds Uhr hatte eine dieser typischen 7-Segment- Anzeigen, die in Action-Filmen oft auf selbstgebastelten Bomben kleben. Da kann man schon mal durcheinanderkommen – die Polizisten in Texas kannten eben unseren Comic auf Seite 9 noch nicht, der genau zeigt, woran man eine Bombe erkennt. In Terrorverdacht werden Sie allerdings wohl nicht geraten, wenn Sie eine unserer beiden Uhren nachbauen, für die Sie ab Seite 10


in dieser Ausgabe Bauanleitungen finden – die sehen keinesfalls aus wie Bomben im Film. Sie sehen aber auch nicht aus wie gewöhnliche Uhren. Vielleicht muss man zweimal hinschauen, um auf der Sanduhr mit Servoschreiber oder der Festplattenuhr mit Zeigern aus Licht die Zeitanzeige zu entdecken. Der Freude an einer solchen selbstgebauten Uhr tut das allerdings keinen Abbruch.



Peter König


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