c't 10/2012

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Highlights:
  • Android-Handys
  • Lichtfeld-Kamera
  • IT bei Olympia
  • Intels Ivy-Bridge-CPUs
  • Nützliche Cloud-Dienste
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Inhaltsverzeichnis

Android-Handys

Solls ein großes, scharfes Display sein, eher eine gute Kamera oder ist doch eine lange Laufzeit am wichtigsten? Unter den Android-Smartphones ist für alle Ansprüche etwas dabei. Einstiegsgeräte gibts schon ab 100 Euro. (Seite 80)


Lichtfeld-Kamera

Nie mehr unscharfe Fotos: Die Lytro Lightfield Camera erfasst beim Auslösen die Richtung aller eintreffenden Lichtstrahlen, ein ganzes „Lichtfeld“. Am Rechner erwacht das Bild dann zum Leben: Per Mausklick kann man die Schärfeebene wählen und butterweich verlagern. (Seite 98)


IT bei Olympia

In wenigen Wochen beginnen die Olympischen Sommerspiele in London – eines der größten Sport- und Medienereignisse auf dem Globus. Während die Athleten um Medaillen kämpfen, sorgt im Hintergrund eine riesige IT-Maschinerie für den reibungslosen Ablauf. (Seite 72)

Intels Ivy-Bridge-CPUs

Tri-Gate-Transistoren aus der 22-Nanometer-Fertigung machen Intels neueste Core-i-Prozessoren besonders effizient. Wesentlich verbessert wurde auch der integrierte Grafikprozessor namens HD 4000. Als erste Exemplare der neuen Generation konnten wir die Quad-Cores unter die Lupe nehmen. (Seite 90)


Nützliche Cloud-Dienste

Die großen Anbieter speichern und verteilen mit ihren Cloud-Diensten Musik, Filme, Kontakte oder Termine. Doch das ist nur ein Ausschnitt des riesigen Wolkengebildes im Internet. Amazon zum Beispiel vermietet virtuelle Server auf Abruf: Bezahlt wird nur die tatsächlich genutzte Zeit. (Seite 102)


  • aktuell

    • 18 Hannover Messe: Technik, Forschung, Ausbildung
    • 22 RoboCup: German Open in Magdeburg
    • 23 Roboter: Oktopus, Wettbewerb, Wearable Robots
    • 24 Prozessorgeflüster: Wettrennen um kleinere Chips
    • 26 Hardware: Design-PC, Grafikkarten, Festplatten
    • 27 Embedded: Mobilprozessoren der 28/32-nm-Generation
    • 28 Peripherie: Drucker, Beamer, Displays
    • 32 Mobiles: 13-Zoll-Tablet, High-Res-Notebooks, NFC
    • 34 Apps: Foto-Community, Google-Magazin
    • 36 Anwendungen: Datenbanken, Bildbearbeitung
    • 38 Audio/Video: Premiere Pro CS6, kostenloser Sequencer
    • 40 Linux: Chrome-OS-Desktop, Samba-Updates, Echtzeit
    • 41 E-Mail: Spam-Lawine per Listenserver
    • 42 Netze: Router-Apps, Gigabit-WLAN, Richtfunk
    • 43 LTE-Mobilfunk: Starke Zunahme seit Januar
    • 44 Internet: Facebook-Export, Urteil zu Bildersuche
    • 45 Sicherheit: Patchday, Smart Meter, Amazon-Lücke
    • 46 Windows 8 erscheint in vier Versionen
    • 47 Sony: Sanierungsplan auf Staatskosten
    • 48 Apple: Mac-Trojaner, E-Book-Kartell

  • Magazin

    • 70 Vorsicht, Kunde: Garantieschwund bei Lenovo
    • 72 IT bei Olympia: Großereignis in London
    • 138 Recht: Presserechtliche Ansprüche gegen Blogger
    • 194 Bücher: Kryptoanalyse, Anonymous, jQuery UI
    • 202 Story: I am what I am von Bernhard Horwatitsch

  • Internet

    • 102 Cloud-Dienste: Der Boom und was Sie davon haben
    • 106 Die Angebote von Apple, Google, Microsoft, Telekom
    • 130 Videochat mit dem Handy
    • 134 Webfonts: Dienste für schöne Schriften im Web
    • 192 Surf-Tipps: TV-Serien, Kunst, HTML hacken

  • Software

    • 56 TV-Fotoshows: Cyberlink MediaShow 6
    • 56 Fotopanoramen: PanoramaStudio 2.3
    • 57 Audio/MIDI-Sequencer: Cubase 6.5
    • 58 Virtuelles Piano: EZKeys hilft beim Komponieren
    • 58 Audio-Plug-in: Unveil senkt Hall gezielt ab
    • 59 Mathe-Kompendium für Schüler und Studenten
    • 59 Entwicklungsumgebung: Delphi XE2 Starter
    • 66 Cloud-Server: ownCloud für Dateien, Kontakte, Termine
    • 68 Grafikpaket: CorelDraw Graphics Suite X6
    • 196 Spiele: Risen 2, Oil Rush
    • 197 Limbo Special Edition
    • 198 Ridge Racer Unbounded, Sine Mora
    • 199 Crow, Cubemen, Incoboto
    • 200 Kinder: Geschicklichkeitsspiel, Kirby-Abenteuer

  • Hardware

    • 52 Mini-PC: Zbox ID81 mit 17-Watt-Celeron
    • 53 Grafikkarten: Leise Radeon HD 7850, lautlose HD 7750
    • 54 Netzwerk-TV-Tuner: PCTV Systems Broadway HD-S2
    • 55 Streichelmaus: Logitech Touch Mouse M600
    • 55 Mausersatz: Ring Presenter steckt am Finger
    • 60 LTE-Smartphone: HTC Velocity 4G von Vodafone
    • 62 All-in-One-PCs: Günstiger Quad-Core, Touch-Modell
    • 64 ARM-Entwicklungsboard: EasyMx PRO v7
    • 80 Android-Handys: Aktuelle Modelle im Test
    • 86 Wegweiser durch die Android-Vielfalt
    • 90 Intels Ivy Bridge: Core i7-3000 mit 22-nm-Technik
    • 94 Neue Prozessoren und Chipsätze für Notebooks
    • 98 Lichtfeld-Kamera: Nie wieder unscharfe Bilder?
    • 116 Allround-Projektoren ab 440 Euro
    • 122 Audio-Verteilsysteme: AirPlay, Sonos und andere

  • Know-how

    • 154 Gesten erkennen mit der iPad-Kamera
    • 180 Speicher: Stromspar-Tricks des Smartphone-RAM
    • 184 Chrome-Plug-ins programmieren mit C und C++
    • 188 TCP/IP: So funktioniert die Flusskontrolle

  • Praxis

    • 110 Amazon EC2: Virtuelle Maschinen einrichten
    • 142 Hotline: Tipps und Tricks
    • 146 FAQ: Microsoft Excel
    • 148 Windows: Ereignisprotokolle überwachen
    • 162 Heimautomation: Passwortsicherung per Proxy
    • 164 CNC-Maschine zum Tragflächenschneiden im Eigenbau
    • 172 Videos digitalisieren mit Linux
    • 176 TCP/IP-Tuning für Windows

  • Einzeln abgezählt

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhaltsverzeichnis
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 219 Stellenmarkt
    • 225 Inserentenverzeichnis
    • 226 Vorschau

Mitgedacht


Beim Internet-Zugang ist eine Flatrate selbstverständlich. Anbieter, die diese nicht liefern wollen oder können, müssen sich deshalb etwas einfallen lassen, eine Volumendrossel beispielsweise. Die feiert gerade Auferstehung, und zwar nicht nur im Mobilfunk, sondern auch im Festnetz. Wie eh und je schamhaft versteckt im Kleingedruckten.


Für die Fundis unter den Internet-Nutzern ist das ein gebrochenes Versprechen: Flatrate heißt für sie "All you can eat" ohne Hintertürchen. Die Realos passen ihr Sprachverständnis bereits an die Marketingstrategie der TK-Firmen an und assoziieren mit Flatrate nur noch, dass keine Mehrkosten entstehen können.


Mit steigenden Bandbreiten der Kundenanschlüsse wird die Drosselung für die Anbieter immer lukrativer, lässt sich dadurch doch beim Netzausbau prächtig sparen. Gibt es für 16-MBit/s-Anschlüsse fast nur echte Flatrates, muss man schon bei VDSL mit 50 MBit/s aufpassen, um nicht versehentlich einen Drosselvertrag abzuschließen. Am krassesten fällt die Anbieter-Bremse beim schnellen Telekom-Glasfaseranschluss aus: Erreicht man die magische Volumengrenze, fällt die Bandbreite schlagartig von 100 oder 200 auf 0,384 MBit/s. Statt fast ohne Limit auf der Überholspur zu fahren, wird man plötzlich von Fußgängern überholt.


Im Mobilfunknetz ist es noch schlimmer: Hier gibt es keine einzige echte Flatrate. Auch die neuen, schnellen LTE-Netze ächzen bereits unter der Last. Und solche Angebote sollen als Festnetz-Ersatz herhalten? Die Botschaft an den Konsumenten ist klar: Bewegtinhalte soll er bitte schön nur gelegentlich und mit möglichst schlechtem Gewissen konsumieren.

Kommunal- und Landespolitiker, die nicht mehr in Kupfer- und Glasfaserleitungen investieren wollen, weil es ja LTE gibt, sind der Propaganda der Mobilfunkkonzerne aufgesessen, die bandbreitengedrosselte Tarife als Flatrate verkaufen. Nun stellen die Provider sogar Lösungen vor, bei denen der Kunde zusätzliches Volumen ohne Drosselung nachkaufen kann. Spätestens an dieser Stelle führen die Anbieter den Begriff Flatrate ad absurdum.


Statt Engpässe zu beseitigen, werfen die Anbieter lieber ihre Phrasendreschmaschinen an. Aus einer lästigen Drosselung wird im Marketing-Neusprech ein schickes "SSD". Eine schnelle Solid-State Disk als Werbegeschenk? Natürlich nicht; das Akronym steht hier nicht für Tempo, sondern für Bremsen und bedeutet in diesem Zusammenhang Speed Step Down. Man versichert stets, dass es sich mit solchen Flatrate-Mogelpackungen vortrefflich leben lasse, weil von der Drosselung, nein, dem Step Down, ja nur ein klitzeklitzekleiner Teil der Kunden tatsächlich betroffen sei, eben die pöhsen Raubkopierer. Bis in den Chefetagen ankommt, dass immer mehr Kunden echte Flatrates für legale Zwecke haben wollen, wird es noch ein wenig dauern. Deutsche Verbraucher sind ja leidensfähig.


Liebe Internet-Anbieter, wenn ihr schon Flatrates als Werbeargument hernehmt, dann liefert die auch gefälligst! Wundert euch nicht, wenn ihr mit eurem After-Sales-Marketing keinen Erfolg mehr habt. Beim Kunden kommt eine im Kleingedruckten verschleierte Drosselung nämlich als After-Sales-Cheating an; und mit solchen Unternehmen möchte man lieber gar nichts mehr zu tun haben.

Urs Mansmann (uma)

Artikel-Details
Anbieter:
Heise Medien GmbH & Co. KG
Artikelnummer:
4018837033807
Veröffentlicht:
21.04.2012