c't 10/2014

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Highlights:
  • Die Windows-Wende
  • Superscharfe 4K-Monitore
  • Kauftipps Grafikkarten
  • Ultraschnelle SSDs
  • Galaxy S5 vs. HTC One M8
Format
Inhaltsverzeichnis

Die Windows-Wende

Microsoft erfüllt Kundenwünsche: Die Firma avisiert die Rückkehr des von vielen Anwendern schmerzlich vermissten Windows-Startmenüs und will strategisch wichtige Quellcodes offenlegen. Außerdem verschenkt Microsoft Windows-8.1-Lizenzen an Tablet-Hersteller, die mithelfen, den Windows-Tablet-Markt zu pushen. (Seite 82)


Kaufberatung Grafikkarten

Aktuelle Grafikkarten stellen Spiele hübscher dar als Xbox One und Playstation 4, beschleunigen Photoshop und steuern bis zu sechs Displays an. Mit etwas Know-how ist es erstaunlich leicht, die zu den eigenen Bedürfnissen passende Grafikkarte aus den mehr als 1000 erhältlichen Modellen zu filtern. (Seite 110)


Magazine auf dem Tablet

Tablets verändern das Magazin. Traditionelle Blätter experimentieren mit neuen Formaten und mischen Text mit Video und Print mit online. Gleichzeitig entstehen auf iPad und Android ganz neue Titel, die es gedruckt nie gegeben hätte. (Seite 68)

Server für kleine Netze

Für typische Aufgaben, die ein Server in Kleinfirmen, Büros und Arbeitsgruppen erledigen soll, reicht ein einziger Prozessor. Der Xeon E3 mit Haswell-Technik rechnet effizient und ist nicht teuer. Damit bestückte Tower-Server lassen sich flexibel ausstatten. (Seite 132)


Superscharfe Displays

Full HD? Kinderkram! 4K-Auflösung will man haben – das sind sage und schreibe vier Mal so viele Pixel wie Full HD. Digitalfotos sehen damit auf einmal aus wie in echt, Schriften wie gedruckt, und in Spielen haben schräge Linien keine nervigen Treppenstufen mehr. (Seite 116)

  • aktuell

    • 16 SSL: Kritischer Fehler in der Krypto-Bibliothek
    • 18 Intel ISTEP: Software für Windows, Android und ARM
    • 20 Prozessorgeflüster: Braswell, Edison & Co.
    • 21 Server & Storage: 6-TByte-Festplatte, RAID
    • 22 Grafikkarten: 4K-Monster frisst 500 Watt
    • 23 Spiele: Unreal Engine 4 für Linux, Outcast in HD
    • 24 Embedded: Schnelle ARM-CPUs, MIPS für Wearables
    • 26 Peripherie: Tintendrucker, Beamer, Gaming-LCD
    • 29 Abmahnung: Zahlungspraxis bei Elder Scrolls Online
    • 30 Mobiles: Günstige Tablets, robuste Notebooks
    • 31 Apps: Zugradar, Autocast, Carousel
    • 32 Audio/Video: Amazon Fire TV, 4K-Kamera für Profis
    • 34 Forschung: Graphen-Herstellung, Solarfasern
    • 35 Anwendungen: Industrie 3.5, BYOD, Webshop
    • 38 Multiboard-Designs, 3D-Scans mit Kinect & Co.
    • 39 PDF-Konverter, Lightroom-App
    • 40 Apple: iPhone-Objektive, Thunderbolt-RAID
    • 41 Ausbildung: Ingenieurstudium, 3D-Lernumgebung
    • 42 Linux: Die nächste KDE-Generation, Gnome 3.12
    • 43 Kernel-Log: 3.15 schneller aus dem Standby
    • 44 Internet: Google, Facebook, Whatsapp, Netzneutralität
    • 46 Netze: WLAN-Router mit Beamforming, Switches
    • 47 Sicherheit: BSI-Passwort-Test, Android, Fritzbox
    • 48 Vorratsdatenspeicherung: EuGH kippt Richtline

  • Magazin

    • 62 Vorsicht, Kunde: Kontopflegegebühr bei Klarmobil
    • 80 Kreditwürdigkeit: Wie die Schufa bewertet
    • 116 Superscharfe Displays: 4K an Mac und PC
    • 146 Reisen: Online buchen und sparen
    • 150 Online-Fitness: Das virtuelle Studio zu Hause
    • 160 Recht: EuGH befürwortet Website-Sperrungen
    • 184 Bücher: Foto & Video mit Raspberry Pi
    • 184 Modernes Webdesign, NSA-Komplex
    • 192 Story: Toolcitys, Teil 2, von Michael Rapp

  • Internet

    • 60 Webmail abhörsicher mit lokaler Verschlüsselung
    • 76 Online-Jugendschutz: Novellierung – mal wieder
    • 182 Web-Tipps: Whiteboard, passende Gegenstände, 2048

  • Software

    • 52 Faktura-Web-Dienst: Lexware Auftrag & Finanzen
    • 53 3D-Figuren-Generator: MakeHuman 1.0.0
    • 53 PDF-Werkstatt: pdfaPilot 5 prüft und repariert PDFs
    • 53 Musik-Effekt-Plug-in: Native Instruments Molekular
    • 58 PDF editieren und in Office-Formate konvertieren
    • 61 Linux-Distribution: Ubuntu 14.04 LTS
    • 68 Digitale Magazine für Smartphones und Tablets
    • 82 Die Windows-Wende: Microsofts Neuausrichtung
    • 86 Windows Phone 8.1 und die neuen Nokia-Smartphones
    • 88 Microsofts neue Offenheit gegenüber Entwicklern
    • 90 Wegweiser durch den Office-365-Lizenzdschungel
    • 104 Office für iPad: Word, Excel, Powerpoint im Test
    • 108 Textprogramm für Vielschreiber: Papyrus Autor 7
    • 140 Videoschnitt für Ein- und Aufsteiger ab 90 Euro
    • 186 Spiele: Age of Wonders 3, South Park
    • 187 The Betrayer, The Elder Scrolls Online
    • 188 Infamous: Second Son, Monument Valley, Indie-Tipps
    • 189 Yaiba, Luftrousers, Towerfall Ascension
    • 190 Kinder: Jump & Run für 3DS, Mathe mit dem tiptoi
  • Hardware

    • 50 Nobel-Walkman: Sonys NWZ-ZX1
    • 50 Robuste Overclocker-SSD: Intel SSD 730
    • 51 Gamepad für iOS-Spiele mit Bluetooth
    • 51 OBD2-Bluetooth-Adapter für iOS und Android
    • 52 E-Book-Reader mit Beleuchtung: Tolino Vision
    • 54 Wasserdichtes Tablet: Sony Xperia Tablet Z2
    • 56 Schreibtablett: Unterschreiben auf Papier und PDF
    • 57 Dual-WAN-Router: Belkin Linksys LRT224
    • 64 Highend-Smartphones: Galaxy S5 vs. HTC One M8
    • 96 Stifteingabe bei Smartphones, Tablets und Notebooks
    • 102 PCI-Express-SSDs mit bis zu 1,5 GByte/s
    • 110 Grafikkarten: Kaufberatung für jeden Anwendertyp
    • 118 Superscharfe Displays: 4K-Monitore von 24 bis 32 Zoll
    • 132 Server: Zentralen für kleine Netze
    • 138 Prozessor für Single-Socket-Server: Intel Xeon E3

  • Know-how

    • 176 Brettspiel-KI selbst programmieren

  • Praxis

    • 122 Superscharfe Displays: 4K unter Windows
    • 124 Spielen mit 8 Millionen Bildpunkten
    • 126 Meinung von c’t-Redakteuren zu 4K
    • 128 4K-Displays am Mac
    • 130 4k-Displays unter Linux
    • 154 Verteilte Suche mit Elasticsearch
    • 164 Hotline: Tipps und Tricks
    • 168 FAQ: Virtual Reality: Oculus Rift und Co.
    • 170 Instant Messaging: Jabber-Server am DSL-Anschluss
    • 172 3D-Drucker mit Display und SD-Slot nachrüsten
    • 174 Linux: Hörbücher für den iPod aufbereiten

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhaltsverzeichnis
    • 10 Leserforum
    • 15 Schlagseite
    • 206 Stellenmarkt
    • 208 Inserentenverzeichnis
    • 209 Impressum
    • 210 Vorschau

Geschätzte Bonität


Wenn ich die Kreditwürdigkeit eines anderen anzweifle, kann das durchaus teuer werden: Die Deutsche Bank muss für einen einzigen abfälligen Satz ihres Chefs über die vermutete Kreditunwürdigkeit des inzwischen verstorbenen Filmhändlers Leo Kirch fast eine Milliarde Euro an die Erben berappen.


Die Schufa geht mit solchen Fragen lockerer um. Seit fast 20 Jahren verfertigt sie über zig Millionen Verbraucher sogenannte Scores, mit denen sie deren Zahlungsfähigkeit und -bereitschaft vorhersagt (siehe S. 80). Das Scoring betrifft auch Verbraucher, die beispielsweise einen Handy-Vertrag schließen oder online einkaufen wollen.


Wie die Schufa zu ihren mitunter vernichtenden Urteilen kommt, verrät sie aber nicht. Ohne den Kontostand, das Einkommen und das Vermögen ihrer Kunden zu kennen, gibt sie ganz präzise anmutende Prognosen über "Erfüllungswahrscheinlichkeiten" ab, auf zwei Stellen hinter dem Komma genau; letztlich sind die nichts anderes als überaus scharfe Blicke in die Glaskugel.


Was Gnade vor dem strengen Auge der Schufa findet und was nicht, bleibt dem Verbraucher verborgen. Das muss auch so sein, findet die Schufa, damit niemand seinen Score-Wert am Ende durch geschickte Aktionen noch ein wenig aufhübschen kann. Schließlich ist der Score Mathematik, und die lügt bekanntlich nicht.


Ein Beispiel: Korrekt bediente Kredite im Datenbestand der Schufa sind "Positivdaten". Wenn man zu viele davon hat, ist das negativ. Das verstehen Sie nicht? Sollen Sie auch gar nicht.


Warum mein Score in den letzten zwei Jahren so massiv in den Keller gerauscht ist, kann ich nur erahnen. Vermutlich weil ich auf Verbraucherschützer und Finanzexperten gehört habe, die mir dazu rieten, Angebote zu vergleichen und mir für meine Vorhaben das jeweils günstigste Finanzprodukt am Markt zu suchen. Vom Schufa-Score sagten sie dabei nichts.


Offenbar hat die Schufa meine Aktivitäten gründlich fehlinterpretiert. Der Abschluss von Verträgen mit besonders günstigen Konditionen sah für die Schufa-Systeme wohl aus, als griffe ich in höchster Not nach jedem Kredit-Strohhalm. Das ist Quatsch, aber eine Diskussion mit dem Algorithmus über meine Beweggründe ist ja nicht möglich.


Ich habe die Wahl: Entweder kann ich meine Kreditwünsche günstig erfüllen. Dann muss ich mit einem schlechten Score leben, der mir aber die Kosten für Kredite künftig nach oben treibt, und Erklärungen abgeben. Oder ich blättere gleich mehr Geld hin und nehme die Produkte mit schlechten Konditionen für uninformierte Verbraucher, die meine Hausbank mir vorsetzt. Dafür werde ich mit einem guten Score belohnt.


Die Trefferquote der Schufa ist nach meiner Erfahrung mäßig. Fast allen Kollegen, Freunden und Bekannten, von denen ich im Zuge meiner Recherchen zum Thema erfahren habe, dass die Schufa ihnen einen schlechten bis katastrophalen Score attestiert, würde ich persönlich jederzeit Geld leihen. Ich biete der Schufa gerne eine Wette an, dass ich es zurückbekomme.


Urs Mansmann





Artikel-Details
Anbieter:
Heise Medien GmbH & Co. KG
EAN:
4018837004852
Veröffentlicht:
20.04.2014