Technology Review 11/2011

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Highlights:
  • Streitgespräch: Ist Datenschutz von gestern?
  • Cyber-Kriminalität: Die neuen Waffen der Phisher
  • Neurologie: Prothese für das Hirn
  • Raumfahrt: Die Russen kommen
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Inhaltsverzeichnis

JURI KOWALJOW


Physiker am Astrokosmischen Zentrum in Moskau, kennt das größte Problem der russischen Raumfahrt genau. „Heutzutage verdient ein Mobiltelefonverkäufer in Russland mehr als ein Astrophysiker“, sagt der 65-Jährige. Mit anderen Worten: Die zweitgrößte Raumfahrtnation der Welt hat ein massives Nachwuchsproblem. Und doch: Seit dem Ende des Kalten Krieges ist ihr Kosmonautiksektor nicht mehr so selbstbewusst aufgetreten wie diesen Sommer auf der Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS in Moskau.


Daran ändert auch die Pannenserie nichts, die sich im letzten Jahr wie ein Schatten über ihre Missionen legte. Die vier Fehlschläge, zwei Raketenabstürze und zwei Satellitenfehlsteuerungen, machten zwar die westlichen Partner nervös, befeuerten aber den Ehrgeiz der Russen nur noch mehr. Nun, wo nach dem Ende der Space-Shuttle-Ära die ganze Verantwortung für die Versorgung der ISS auf ihren Schultern liegt, will die russische Raumfahrtbranche es aller Welt zeigen. Wie gut ihre Chancen stehen, hat unser Autor Keno Verseck vor Ort recherchiert. Lesen Sie seinen Report, der auf Seite 28 beginnt.

„Staatstrojaner“ – dieser neue Kunstbegriff aus der Welt der organisierten Computerspionage hat in wenigen Wochen eine steile Medienkarriere hingelegt. Dabei repräsentiert er nur die spektakuläre Spitze einer weltweiten Angriffswelle, deren wirtschaftliche Schäden mittlerweile in die Milliarden gehen dürften. Immer mehr Unternehmen werden Opfer einer neuen Form der Ausspähung per Internet – des sogenannten „Spear Phishing“. In unserem Bericht ab Seite 44 erfahren Sie, mit welch perfiden Tricks sich Cyberkriminelle neuerdings Zugang zu den Computernetzen von Firmen verschaffen.


Ist der Arzt für den Patienten da oder umgekehrt? Diese Frage muss im Lichte aktueller Fortschritte in der Diagnostik neu beantwortet werden. Jüngste Entwicklungen in der Hard- und Software diagnostischer Systeme ermöglichen Kliniken und Diagnosepraxen völlig neue Methoden ihres Datenmanagements – zum Vorteil der Kranken, denen dadurch viele belastende und unnötige Doppeluntersuchungen erspart bleiben. Wie das geht – darüber informiert Sie unser Fokus ab Seite 63.


Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen
Ihr

Manfred Pietschmann

Artikel-Details
Anbieter:
Heise Medien GmbH & Co. KG
Artikelnummer:
4018837039335
Veröffentlicht:
25.10.2011